St. Martin Kirche


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Foto Scheiter
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Die Geschichte der Geismarer Kirche läßt sich bis ins 11. Jahrhundert zurückverfolgen. Als Mutterkirche (Urkirche) und Sendkirche wird sie im Stiftungsbrief des Peterstiftes zu Nörten im Jahre 1055 zum ersten Mal erwähnt. Bei der Einführung der Sedes- verfassung Anfang des 12. Jahrhunderts wurde die Geismarer Kirche zur Sedeskirche erhoben und gewann immer mehr an Bedeutung. Um 1519/20 gehörten noch 36 Kirchen (darunter die Göttinger Kirchen) zum Sedesbereich Geismar.
Wie viele Urkirchen im hiesigen Raum war sie dem Heiligen Martin gewidmet, dem Schutzheiligen der Franken.




Das heutige Gebäude stammt aus der Zeit 1737-1743. Bauherren waren die Grafen von Hardenberg (s. Steintafel über dem Nordportal / Eberkopf), die bis 1801 Patronatsherren von Geismar waren. Der königliche Baumeister Heumann entwarf die Bauzeichnung, Maurermeister Franckenberg führte die Arbeiten aus. Bemerkenswert der Grundriß: ein gleichschenkliches Kreuz!

Foto Scheiter
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Barockaltar mit integrierter Kanzel, geschaffen vom Bildhauer Hartig 1743, unter Einbeziehung des alten Sandsteinsockels aus vorreformatorischer Zeit (3 Weihekreuze eingeritzt).
Marienaltar (Bild an der Ostwand) von Barthold Castrop aus Nörten, 1499. Das Original ist im Göttinger Museum aufgestellt und dort zu besichtigen.
Taufstein von Bildhauer Siegfried Zimmermann von 1968. Der alte Taufstein von 1881 steht im Museum am Thie.
Orgel von Furtwängler, 1861 (steht unter Denkmalschutz)
Glocken: F-As-B-Geläut, Tonfolge des großen TeDeums, 1950. Die alten Bronzeglocken fielen dem Krieg zum Opfer.




St. Martin Kirche - Mitteldorfstraße 4 - 37083 Göttingen
Tel. 0551 79748390 - Fax 0551 7974156


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